- Was macht das Programm eigendlich ?
Die Ausgabe von Bilddateien auf Druckern unterscheidet sich wesentlich
von der reinen Anzeige von Bildern auf einem Bildschirm. So muss ein beliebiges
digitales Bild an die Eigenschaften des Druckers wie Auflösung, Farbtiefe
und druckbarer Bereich angepaßt werden. Viele Grafikprogramme bieten nur
eingeschränkte oder fehlerbehaftete Möglichkeiten an, um direkt unter
Windows Bilder in hoher Qualität auszugeben. Auch enthalten einige der von
den Druckerherstellern gelieferten Druckertreiber Fehler, die eine
hochqualitative Ausgabe unterbinden. Insbesondere bei der Druckausgabe von
großformatigen Bildern bestehen zahlreiche Einschränkungen bei der
Verwendung der Windows-Druckerschnittstelle. Hier bieten wir mit directPRINT
eine voll gewartete Lösung an, die auch zukünftige Drucker
unterstützen wird.
- Was sind die wesentlichen Vorteile von directPRINT ?
- Wenn Sie eine zukunftssichere Möglichkeit suchen, Ihr Bildmaterial auf
Ihrem Printer-Equipment auszugeben, so ist ein Print-Server auf dem
Betriebssystem Microsoft Windows NT4.0 / 2000 / XP eine gute Wahl.
Unabhängig von der weiteren technischen Entwicklung werden hier immer
aktuelle Druckertreiber für Ihr Gerät zur Verfügung stehen. Um
diesen technischen Vorteil auch langfristig nutzbar zu machen, wird ein
einheitliches Verfahren für die Bildausgabe unter Windows benötigt.
Mit directPRINT sichern Sie sich folgende Vorteile:
- Eine langfristige Kompatibilität sowie eine erhöhte
Fehlertoleranz gegenüber Windows-Druckertreibern.
- Eine professionelle Ausgabequalität durch moderne Resampling-Filter.
- Das integrierte Spooling-System garantiert eine gleichmäßige
Systemauslastung.
- Die frei Anordnung und Skalierung der Bilder auf der Seite unterstützt
Ihr Corporate-Desing.
- Eine steuer- und programmierbare Kopfzeile (Makrosprache) erlaubt
inhaltliche Zusätze.
- Beliebig viele Einstellungen können gespeichert und für jeden
Druckauftrag einzeln abgerufen werden.
- Grafiken können direkt durch Anklicken gedruckt werden (Volle
Integration in die Windows-Umgebung).
- Eine leichte Integration in bestehende Systeme ist durch eine
vollständige Steuerbarkeit in der Kommandozeile garantiert.
- Unsere qualifizierten Fachleute bieten Ihnen eine volle
Service-Unterstützung an.
- Wie erreicht directPRINT die hohe
Ausgabequalität ?
Die Druckqualität wird eine exakte Anpassung des
Bildmaterials an die Druckereigenschaften sowie durch hochwertige
Resampling-Filter verbessert.
Vor der Bildausgabe untersucht directPRINT die Eigenschaften
des verwendeten Windows-Drucker genau. Dadurch können die Bilder exakt an
die Eigenschaften des Druckers angepasst werden. Erst danach erfolgt eine
Ausgabe der Grafik. Durch diese vorgehensweise werden fehlerhaft programmierte
Druckertreiber umgangen. Denn für den normalen Anwender unsichtbar sparen
einige Hersteller von Druckertreibern durch weglassen selten benötigte
Funktionen. Dies wird durch eine verminderte Ausgabequalität erkauft.
Der wichtigste Qualitätsfaktoren ist die Anpassung der
Bildgröße an den Drucker. Hierbei wird der physikalisch nutzbare
druckbare Bereich des Druckers ermittelt, denn die meisten Drucker können
nicht den gesamten Papierbereich bedrucken.
Insgesamt stehen 7 hochwertige Resampling-Filter
für eine Anpassung der Bildgröße an die Auflösung und den
druckbaren Bereich des verwendeten Druckers zur Verfügung. Dabei kann
abhängig vom verwendeten Bildmaterial (Texte, Strichzeichnungen,
digitalisierte Fotos, Diagramme, CAD-Zeichnungen,...) der passende Filter
eingestellt werden.
Zur Zeit können die Filter Rechteck, Bilinear, Hermite, Bell, Spline,
Lanczos und Mitchell eingesetzt werden.
- Wie umgeht directPRINT Einschränkungen
von Windows ?
Einschränkungen bei der Druckausgabe von Grafiken
entstehen aufgrund des hohen Datenaufkommens während der Verarbeitung.
Auch kann Windows nicht beliebig große Bilder verarbeiten.
Das in directPRINT integrierte Spooling-System sorgt auch
bei größeren Druckaufträgen für eine
gleichmäßige Systemauslastung. Dadurch wird eine Überlastung
der zur Verfügung stehenden Windows-Resourcen sinnvoll vermieden.
directPRINT passt die Grafiken im Hintergrund an den Windows-Drucker an. Erst
wenn genügend Resourcen zur Verfügung stehen, wird der nächste
Druckauftrag an das Spooling-System von Windows weitergegeben.
directPRINT vermeidet ein hohes Datenaufkommen, bevor es entsteht.
Leider können Grafiken unter Windows nicht beliebig
groß werden. Diese Beschränkung zeigt sich schnell bei der Ausgabe
großformatiger Bilder. Ein sogennantes Banding-Verfahren umgeht die unter
Windows geltenden Größenbeschränkung. Damit können auch
großformatige Bilder auf geeigneten Druckern ausgegeben werden.
- Wie können Landkarten maßstabsgerecht
gedruckt werden ?
Das Drucken von Landkarten und anderen
maßstäblichen Zeichnungen ist mit den üblichen Programmen nur
erschwert möglich. Häufig sind für jedes zu druckende Dokument
mehrere Versuche nötig, bis die richtige Einstellungen zum Drucken
gefunden wurde. Hier bietet directPRINT nun eine professionelle Lösung zum
Drucken von maßstäblichen Dokumenten an.
Voraussetzung ist, dass im Dokument eine physikalische
Größe angegeben ist. Dies ist in der Regel bei Dateien im TIFF- und
PCX- Format der Fall. Für alle anderen Dateien wie z.B. GIF, BMP und JPEG
kann eine Voreinstellung im Programm verwendet werden. Im
maßstabsgerechten Modus vergleicht das Programm die physikalische
Größe des zu druckenden Dokumentes mit den Eigenschaften des
Druckers und berechnet daraus einen maßstabsgetreuen Ausdruck. Dies
funktioniert mit Dokumenten unterschiedlicher Auflösung und Herkunft als
auch mit unterschiedlichen Druckern - ohne dass weitere Eingriffe nötig
sind.
- Warum gibt es directPRINT nicht für Windows 95 / 98
?
Das Programm zielt insbesondere auf Anwendungen im
Bereich Printserver ab. Hier kann Windows 95 / 98 in der Regel nicht sinnvoll
eingesetzt werden. Außerdem beinhaltet directPRINT zahlreiche Anpassungen
an spezielle Windows Druckertreiber. So werden von den Drucker - Herstellern
insbesondere für großformatige Drucker oft spezielle Druckertreiber
geliefert, die oft nicht für Windows 95 / 98 erhältlich sind und sich
häufig nicht wie Standard - Windows Treiber verhalten. Hier haben wir
unsere Wartung voll auf Windows NT aufwärts konzentriert.
- Welche Grafikformate werden unterstützt ?
Zur Zeit werden über 30 Dateiformate wie TIFF, GIF, BMP, PCX, JPEG
und PDF unterstützt. Sie finden alle unterstützte Formate im
Datenblatt.
- Wie kann ich die Druckqualität steigern ?
Es stehen verschiedene klassische und moderne
Anti-Aliasing Filter (Resampling) zur Verfügung. Öffnen Sie den
Dialog im Hauptmenü "Einstellungen - Programmeinstellungen".
Dort können Sie im Register "Bildverarbeitung" den optimalen
Anti-Aliasing Filter sowie das Dither - Verfahren einstellen.
- Fehlermeldung: "GDI-Ressourcen reichen nicht
aus"
Diese Fehlermeldung tritt bei Druckaufträgen mit
großem Datenumfang auf. Ab directPRINT Version 1.72 verfügt das
Programm über eine eigene Speicherverwaltung, die die meisten Probleme mit
Windows - Ressourcen umgeht.
- Öffnen Sie im Hauptmenü "Hilfe - Info".
Überprüfen Sie, ob Sie mindestens die Version V1.72 verwenden.
Die Fehlermeldung tritt ansonsten immer dann auf, wenn nicht
genügend Kapazität auf der Festplatte vorhanden ist. Dabei sollte
beachtet werden, dass Windows selbst den Druckauftrag auf der Platte C:
(voreingestellt) spoolt. Das Programm ermöglicht Ihnen das System -
Spoolverzeichnis auf eine Partition mit genügender Kapazität zu
verschieben:
- Öffnen Sie im Hauptmenü "Einstellungen -
Programmeinstellungen". Wechseln Sie im Dialog zum Register
"Spooling".
- Legen Sie das Spoolverzeichnis von Windows- und directPRINT auf einer
großen Partition fest.
- Wechseln Sie in das Register "Systemspeicher". Der Dialog zeigt
den aktuellen Status der Windows Speicherverwaltung. Überprüfen Sie,
zu wieviel Prozent die Auslagerungsdatei verwendet wird. Vergrößern
Sie ggfs. die Auslagerungsdatei.
- Haben Sie die Einstellungen des Systems verändert: Beenden Sie alle
Programme und starten Sie das System erneut.
Falls die Fehlermeldung immer noch Auftritt:
Überprüfen Sie nochmals die Größe der Auslagerungsdatei
und ob die Einstellungen der Spool-Verzeichnisse übernommen wurde.
Wiederholen Sie Ihren Test mit einem anderen Druckertreiber.
- Fehlermeldung: "Papiereinstellungen des Druckers
können nicht ermittelt werden"
Einige großformatige Druckertreiber verwalten Ihre
Papierformate selbst. Dies führt dazu, dass nicht alle Windows -
Schnittstellen kompatibel unterstützt werden. Kontaktieren Sie unseren
Support. Wir analysieren den
Druckertreiber und stellen Ihnen ein angepasste Version zur Verfügung.
- Wie kann ich die max. Performance erreichen ?
Eine Server - Anwendung mit directPRINT kann auf
maximalen Durchsatz getrimmt werden. Sie sollten dazu folgende Einstellungen
vornehmen:
1.) Deaktivieren Sie das interne Windows - Spooling
Sie benötigen das interne Spooling nur, wenn Sie den
Drucker auch gleichzeitig im Netzwerk anbieten möchten. Ansonsten schalten
Sie das Spooling ab:
- Öffnen Sie die Drucker-Eigenschaften über "START -
Systemeinstellungen - Drucker"
- Markieren Sie den gewählten Drucker und öffnen Sie mit der
rechten Maustaste das Kontext-Menü. Wählen Sie hier
"Eigenschaften".
- Öffnen Sie das Register "Erweitert" (2000/XT) bzw.
"Zeitplanung" (NT)
- Aktivieren Sie die Option "Druckaufträge direkt zum Drucker
leiten".
Anmerkung: Es existiert auf einige Systemen ein Memory-Leak im Printserver.
Wenn Sie diese Option anwählen, umgehen Sie gleichzeitig Probleme mit dem
Memoryleak.
2.) Wählen Sie eine schnelle Partition für das Spool-Verzeichnis
Das Spooling von Druckaufträgen erfordert einen großen
Zeitaufwand. Alle Maßnahmen, die das Spooling beschleunigen, wirken sich
direkt auf die Performance aus:
- Legen Sie eine genügend große eigene Partition für die
Windows - Auslagerungsdatei an. Konfigurieren Sie die Auslagerungsdatei mit der
Systemsteuerung.
- Verwenden Sie zyklisch ein Defragmentierungs - Programm.
3.) Optimieren Sie die Einstellungen von directPRINT
Legen Sie die richtige Abwägung zwischen Qualität
und Quantität fest.
- Konfigurieren Sie die Auslagerungsdateien von directPRINT und dem Windows -
Spooling in eine große, schnelle Partition. Wie geht das
?
- Überprüfen Sie in directPRINT, ob das Skalieren (Veränderung
der Image-Größe) benötigt wird. Das Beschneiden von zu
großen Bildern ist deutlich schneller als die Skalierung (siehe
Hauptmenü "Einstellungen - Seiteneinstellungen - Skalierung").
Falls Sie das Skalieren benötigen, können Sie den Anti-Aliasing
Filter deaktivieren (siehe "Hauptmenu - Einstellungen -
Programmeinstellungen"). Dies reduziert allerdings die Qualität.
- Überprüfen Sie die Einstellungen des Druckers und deaktivieren
Sie evtl. Optionen des Druckers zur Nachbearbeitung, z.B. Zoom, Skalierung,
Resampling, Filterung und Farbanpassung.