Windows Spooler richtig konfigurieren
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Im Windows Drucker Spooler tritt bei aktivierter Option "Über
Spooler drucken..." bei einigen Druckertreibern ein Memory-Leackage inm
Programm SPOOLSS.EXE auf. Dieses Memory-Leackage kann nach längerem
ununterbrochenen Betrieb des Servers zu einem Systemabsturz führen.
Insbesondere bei Print-Servern und allen Systemen, auf denen automatisierte
Prozesse auf Druckertreiber zugreifen, wird diese Option jedoch nicht
benötigt. Sinnvoll ist diese Einstellung nur auf Workstations.
Deaktivieren der Option "Über Spooler drucken..."
Die Option "Über Spooler drucken..." kann in der Windows
Druckersteuerung deaktiviert werden.
Konfiguration des Windows NT 4.0 Print Spooler.
Wiederholen Sie die entsprechenden Schritte für jeden installierten
Drucker:
- Öffnen Sie einen Windows-Explorer, z.B. "Arbeitsplatz" auf
dem Desktop. Wählen Sie dort "Drucker".
- Markieren Sie den Drucker und öffnen Sie mit der rechten Maustaste das
lokale Menü. Wählen Sie dort "Eigenschaften".
- Öffnen Sie das Register "Zeitplanung der
Druckaufträge".
- Aktivieren Sie die Option "Druckaufträge direkt zum Drucker
leiten".
Was macht "Über Spooler drucken" ?
Beim Drucken über den Spooler wird der gesamte Druckauftrag von der
druckenden Anwendung zuerst in eine Metadatei geschrieben. Dabei wird der
eigendliche Druckertreiber noch nicht angesprochen. Erst nach diesem
Zwischenspoolen gelangen die Druckdaten im Hintergrund zum Druckertreiber.
Vorteil: Das Drucken in der Anwendung ist schneller beendet und die Arbeit z.B.
im CAD Programm kann schneller fortgesetzt werden. Nachteil: Der gesamte
Druckvorgang dauert länger und es wird deutlich mehr Festplattenplatz
benötigt.
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