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Papierformate in Nordamerika

Papierformate in den USA

In den USA hat eine frühe Vereinheitlichung der Papierformate dazu geführt, dass nur noch eine überschaubare Anzahl von Papierformaten üblich sind. Manche Quellen führen als Grund für die Vereinheitlichung auch Monopolstellungen an. In technischen Anwendungen werden inzwischen recht häufig die ISO-Papierformate eingesetzt, die mit den DIN - Papierformaten weitgehend identisch sind.

Format B x H [mm] B x H [Inch] Bemerkung
Letter 215.9 x 279.4 8.5" x 11" Auch in "double", "half" und "quarter "
Legal 215.9 x 355.6 8.5" x 14"  
Ledger 279.4 x 431.8 11" x 17"  
Tabloid 431.8 x 279.4 17" x 11" Ledger in landscape format
Broadsheet 431.8 x 558.8 17" x 22" Übliches Zeitungsformat
Old (untrimmed) 304.8 x 228.6 12" x 9" Auch "12x9" genannt
Executive 184.2 x 268.0 7.25" x 10.55"  
Origami 177.8 x 76.2 7" x 3" Auch "Dollar Bill" genannt

Die amerikanische Papiergröße Origami oder Dollar Bill ist fast identisch mit der ISO B5 (176 x 250 mm). Die Bezeichnung Dollar Bill ist fehldeutend, da das Format etwas größer als eine Dollarnote ist. Zu beachten ist, dass das Papierformat Japanese B5 auch als Origami bezeichnet wird, aber mit 182 x 257 mm unterschiedlich groß ist.

Mit dem nationalen Standard ANSI/ASME Y14.1 sind weitere Papierformate für technische Anwendungen definiert worden.

ANSI/ASME B x H [mm] B x H [Inch]
A 216 × 279 8.5" x 11"
B 279 × 432 11" x 17"
C 432 × 559 17" x 22"
D 559 × 864 22" x 34"
E 864 × 1118 34" x 44"

Verwirrungen mit Höhe und Breite

Im Buchdruck werden Formate oft direkt in Inch und nicht mit ihrem Namen angegeben, also z.B. einfach nur "30x20". Dabei wird bei Portrait- sowie Landscape Ausrichtung zuerst die Höhe (deep) und dann die Breite (wide) genannt. Auch in der Papierindustrie ist das Format Höhe x Breite üblich.

Hingegen wird in vielen amerikanischen Computerprogramme wie auch inzwischen im amerikanischen Internet das Papierformat in Breite x Höhe (width, height) benannt. Dieses "umgedrehte" Format hat sich inzwischen außerhalb der Druck- und Papierindustie merklich verbreitet. Da dieses Format unseren Gewohnheiten entspricht, bemerkt man vielleicht erst einmal gar nicht, dass es in den USA zwei Schreibweisen gibt. An dieser Stelle ist also immer ein besonderes Augenmerk angebracht.

Grain direction: Druckprobleme ergeben sich schnell durch eine falsche Faserrichtung (grain direction). Oft wird eine Faserrichtung in Richtung der Breitenangabe (wide), also in der Regel quer, vorrausgesetzt. In den USA gibt es unterschiedliche Auffassungen hierzu, es sollte immer eine Faserrichtung explizit angegeben werden.

Das Zählen von Seiten

Im amerikanischen Buchdruck haben sich die Begriffe quire und ream eingebürgert. Hierzu gibt es gleich mehrere Definitionen, keine davon ist unseres Wissens richtig oder falsch. Das quire bezeichnet einfach ein Bündel von Seiten, die im Buchdruck zu einer Einheit gebunden bzw. vernäht werden.

ream quire Seiten
  1 quire 24 Blatt
1 ream 20 quire 480 Blatt
  1 (metric) quire 25 Blatt
1 (metric) ream 20 (metric) quire 500 Blatt
1 printers ream   516 Blatt

Schriftgrößen

In den USA werden Schriftgrößen in points [pt]und picas [pica, pc] angegeben. Dabei sind
   6 pica = 72 points = 1 inch = 25,4 mm
   1 point = 0,35 mm
   1 pica = 4,2 mm.

Skalieren in die ISO-Reihe

Die amerikanischen Papiergrößen verwenden ein unterschiedliches Höhen/Breitenverhätlnis von entweder 17/11 = 1,545 oder 22/17 = 1,294. Die DIN/ISO Reihen verwenden den Lichtenberg Ratio von Wurzel(2) = 1,414. Daher ist es nur mit Rändern oder durch Verzerrung möglich, amerikanisch formatierte Inhalte auf Papierformate der DIN/ISO-Reihe zu projizieren.

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