Druckserver im Dauerbetrieb
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Der sichere Dauerbetrieb von Windows NT 4.0 Druckservern ist nur bei richtiger Konfiguration des Servers gewährleistet. Die folgenden Faktoren können den Dauerbetrieb des Servers beeinträchtigen:
- Memory-Leackage im Spooler
Im Windows Drucker Spooler tritt bei aktivierter Option "Über Spooler drucken..." bei einigen Druckertreibern ein Memory-Leackage auf. Mehr >
- Systemprotokoll
Ein Überlauf des Systemprotokolls muss durch manuelle Bestätigung einer Fehlermeldung quittiert werden und kann viel Festplattenplatz belegen. Mehr >
- Instabile Programme
Problematische Druckertreiber und fehlerhafte Programme können die Betriebssicherheit wesentlich reduzieren. Testen Sie Ihre Druckertreiber, bevor Sie einen Dauereinsatz durchführen. Mehr >
Wir bieten Online eine Anleitung zur richtigen Konfiguration von NT4.0 Druckservern.
Zuverlässigen Betrieb sicherstellen
Für sicherheitsrelevante Anwendungen und Einsatzfelder mit erhöhten Anforderungen an die Zuverlässigkeit sollten zusätzliche Maßnahmen für einen sicheren Dauerbetrieb des Druckerserver getroffen werden. Die Betriebssicherheit eines Windows-Servers kann durch Maßnahmen weiter gesichert werden:
- Festplatten-Pflege als Vorbeugen gegen die Defragmentierung.
- Virenskanner gegen Infektion und Spionage durch Viren und Trojaner.
- Personal Firewall gegen Angriffe über das TCP/IP Protokoll
- Watchdog - Prozesse zur Überwachung des reibungslosen Betriebes
Was ist "Memory-Leackage" ?
Als Memory-Leackage wird ein Programmfehler bezeichnet, bei dem ein Programm wärend seiner Laufzeit immer mehr Systemspeicher belegt und diesen nicht mehr freigibt. Dieser Fehler macht sich erst nach längerer Laufzeit bemerkbar. Der Rechner wird erst merklich langsamer und führt dann i.d.R. einen plötzlichen Shutdown aus.
Was ist "Systemprotokoll" ?
Im Systemprotokoll werden alle wichtigen Ereignisse wie Systemstart, Treiberfehler, Sicherheitsverletzungen und auch abgeschlossene Druckaufträge aufgezeichnet.
Was ist "Defragmentierung" ?
Dateien werden auf einer Festplatte nicht in einem Datenblock, sondern in mehreren einzelnen Fragmenten abgelegt. Nach längerer Betriebszeit eines Systems sind diese Fragmente i.d.R. weit über die Festplatte verstreut, so dass das Betriebssystem deutlich mehr Zeit benötigt, um aus den Fragmenten wieder eine vollständige Datei zu erstellen.
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